{{preheader}}

Open in browser

Liebe/r [[שם]],

Die Feiertage stehen vor der Tür; sie bieten uns die Gelegenheit, alles mit Lichtern zu schmücken, unsere Tische mit bunten Farben zu füllen und die Atmosphäre zu verändern. Anstatt diese Zeit des Jahres als Auszeit von der Realität zu betrachten, sehen wir sie als Chance, uns daran zu erinnern, dass es Hoffnung gibt und dass sie uns überall umgibt. Wir müssen nur die Münze umdrehen. Frohe Festtage!

Wir trauern mit den Familien der Opfer des Terroranschlags von Bondi in Australien.

Wir erinnern uns daran, wer wir sind

Zweihundert Aktivistinnen von Women Wage Peace stiegen am 28. November in ganz Israel in Züge und versammelten sich am Bahnhof Sderot an der Grenze zu Gaza, genau wie es die Gründerinnen unserer Bewegung als Reaktion auf den 50-tägigen Krieg mit Gaza im Jahr 2014 getan hatten. Wir fuhren aus den nördlichsten Dörfern Galiläas und von Eilat im äußersten Süden. Gemeinsam marschierten wir durch Felder zu einer Gedenkfeier für drei WWP-Mitglieder, die am 7. Oktober 2023 in ihren Häusern im Kibbuz Be'eri ermordet wurden – Vivian Silver, Lilach Kipnis und Orit Svirski.

Es war eine bewegende Zeremonie, untermalt von einer bewegenden Illustration der drei Frauen, geschaffen von Zeev Engelmayer, dem bekannten Illustrator und Karikaturisten. Engelmayer ist für seine Postkarten bekannt, die er seit den Anschlägen von 2023 täglich anfertigt, um die Geiseln zu ehren und Hoffnung zu vermitteln. Entlang des Weges waren inspirierende Zitate von WWP-Aktivistinnen angebracht, Zitate der persönlichen Friedensreise von Frauen, die sie zu diesem Zeitpunkt und an diesen Ort geführt hatten. Wir bewahren dieses Wissen in unseren Herzen und es gibt uns Kraft, unseren Weg weiterzugehen. Wir hielten auch inne, um noch einmal lautstark die Rückgabe der letzten Leichen der Geiseln zu fordern.

Das Programm wurde mit Geschichten von Bewohnern der Grenze zu Gaza fortgesetzt, die sich an mutige Taten in ihren Gemeinden erinnerten und ihre feste Entschlossenheit bekräftigten, trotz neuer Herausforderungen und bitterer alter Realitäten weiter für den Frieden zu kämpfen. Es folgten Abschlussreden, darunter auch von unseren neuesten Mitgliedern – einer Gruppe arabisch-israelischer Frauen, die gerade ihre Ausbildung zur Friedensführerinnen abgeschlossen haben und sich darauf freuen, sich unserer Reise zum Frieden anzuschließen. Sehen Sie sich das Video über diesen inspirierenden Tag an.

Crowdfunding-Kampagne – ein voller Erfolg!

Erneut haben unsere Freiwilligen, die in unserem innovativen Fundraising-Modell als Botschafter fungieren, die Ärmel hochgekrempelt und unter dem Motto „Especially Now, we act“ (Gerade jetzt handeln wir) bedeutende Geldmittel – und neue Freunde – für Women Wage Peace gewonnen. Wir haben diesen Titel gewählt, weil wir davon überzeugt sind, dass wir Frauen als Mütter und Erzieherinnen der Zukunft genau wissen, was wir für unsere Kinder wollen, und dass wir dafür kämpfen werden, bis wir unsere Ziele erreicht haben.

 Über 85 Botschafterinnen haben es uns ermöglicht, 130 % unseres Ziels zu erreichen. Wir sind jeder einzelnen von Ihnen, die gespendet oder uns weiterempfohlen hat, sehr dankbar und freuen uns darauf, unsere Strategie im Jahre 2026 mit diesen Mitteln umzusetzen.

Aktuelles zu unserer Strategie und Struktur

Women Wage Peace hat kürzlich einen gemeinsamen strategischen Planungsprozess zwischen unseren ehrenamtlichen Aktivistinnen, Partnern anderer Friedensbewegungen und Strategieexperten abgeschlossen. Basierend auf gemeinsamem Lernen, Reflexion und kollektiver Entscheidungsfindung und in dem Bewusstsein der Realitäten, mit denen das Land nach zwei Jahren Krieg und sozialen Unruhen sowie vor entscheidenden Wahlen konfrontiert ist, gehören zu den Prioritäten von WWP für 2026 die Stärkung der öffentlichen Unterstützung für ein politisches Abkommen, insbesondere bei sorgfältig ausgewählten Zielgruppen, die Verstärkung einflussreicher pro-friedlicher Stimmen in der israelischen Gesellschaft und die Stärkung der gemeinsamen Führungsrolle israelischer und palästinensischer Frauen.

Die Prioritäten von WWP für 2026 sind der Ausbau der öffentlichen Unterstützung für ein politisches Abkommen, insbesondere bei sorgfältig ausgewählten Zielgruppen, die Verstärkung einflussreicher Stimmen in der israelischen Gesellschaft, die sich für den Frieden einsetzen, sowie die Erweiterung der gemeinsamen Führungsrolle israelischer und palästinensischer Frauen. Diese Strategie basiert auf gemeinsamem Lernen, Erwägungen und kollektiver Entscheidungsfindung und in dem Bewusstsein der Realitäten, mit denen das Land nach zwei Jahren Krieg und sozialen Unruhen sowie vor entscheidenden Wahlen konfrontiert ist.

Klicken Sie hier, um eine kurze Zusammenfassung unserer Prioritäten zu lesen

MERKEN SIE SICH DAS DATUM VOR: 24. MÄRZ 2026

An diesem Tag werden Frauen aus Israel, Palästina und der ganzen Welt in Rom zum Barefoot Walk (Barfußmarsch) zusammenkommen – einer kraftvollen, symbolischen Aktion, die ein Ende des Krieges und eine gemeinsame Zukunft in Frieden fordert. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Spenden an WWP

Was wäre, wenn Frauen die Welt regieren würden?

Dr. Yael Admi, eine der Mitgründerinnen von WWP und Vorsitzende der Bewegung, nahm Anfang dieses Monats zusammen mit Reem Alhajajreh, Gründerin und Direktorin von Women of the Sun, an einer renommierten Konferenz teil „The Hague Conference for Women and Peace” (Haager Konferenz für Frauen und Frieden). Zusammen mit Frauen aus anderen Kriegsgebieten weltweit kamen die Delegierten am Internationalen Tag der Menschenrechte im Haager Friedenspalast zusammen, um ihre Ideen und Maßnahmen für den Frieden in ihren Regionen auszutauschen. Diese Konferenz, die nun schon seit 110 Jahren besteht, lässt die Frage „Was wäre, wenn Frauen die Welt regieren würden?“ nicht als rhetorische Frage stehen, sondern sollte als Aussage eines realisierbaren Ziels normalisiert werden.

Die Aktivistinnen von Women Wage Peace, Naama Barak Wolfman und Kefaya Masarwa, vertraten WWP Ende November bei einem hochkarätigen Besuch in Brüssel, Belgien, zusammen mit der Direktorin von Women of the Sun, Reem Alhajajra, mit Unterstützung der Mitglieder des WWP-Teams für Außenbeziehungen, Angela Scharf in Belgien und Regula Alon in Israel. Die Delegation nahm an einer Reihe von Treffen im Europäischen Parlament teil und traf sich mit Hadja Lahbib, EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement, und Helene le Gal, Geschäftsführerin des Europäischen Auswärtigen Dienstes der Europäischen Union für den Nahen Osten und Nordafrika (MENA), die unseren Mütteraufruf unterzeichneten.

Der Höhepunkt der Reise war ein herzlicher Empfang durch König Philippe von Belgien und Königin Mathilde, ein Treffen, das ohne die Verbindungen unserer belgischen Unterstützergruppe zur Königin und die Hilfe des belgischen Botschafters in Israel nicht möglich gewesen wäre. Innerhalb der Palastmauern konnten die Vertreterinnen unserer beiden Bewegungen über die Arbeit von WWP/WOS und unseren gemeinsamen Aufruf der Mütter berichten. Sie traten auch vor dem belgischen Senat auf und präsentierten den Mothers' Call den belgischen Politikerinnen, siehe dazu https://www.youtube.com/watch?v=sywacCFO7uU .

Die Delegationsteilnehmerinnen wurden auch von mehreren Medien interviewt, u. a. von der Zeitung La Vie Belge, die eine sehr hohe Auflagezahl hat. Der Besuch hinterließ nicht nur bei den Vertreterinnen von WWP und WOS einen starken Eindruck, sondern auch bei den Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegneten. Er zeigte, was mit Engagement für den Frieden, der intensiven Arbeit der WWP/WOS-Unterstützungsgruppe Belgien und der Unterstützung von Angela Scharf, Co-Leiterin der Abteilung für internationale Beziehungen bei WWP, erreicht werden kann.

Eine weitere fruchtbare Reise unternahmen Amal Abu Ramadan und Nirit Sternberg im November im Namen von WWP, um an einer Konferenz an der Universität Bonn zum Thema Versöhnung und Konfliktlösung teilzunehmen. Beide Frauen berichteten, wie erstaunt die anderen Konferenzteilnehmer waren, als sie erfuhren, dass eine Beziehung zwischen Arabern und Juden wie die unsere in diesen schwierigen Zeiten noch möglich ist. Sie trafen sich auch mit dem bahrainischen Botschafter in Deutschland, Herrn Ahmed Ibrahim Al-Qurainees, sowie mit Forschern aus mehreren Golfstaaten, die von der Aussicht auf eine Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Frauen in unserer Region begeistert waren.

The Mothers' Call ist jetzt auf Instagram!

Wir freuen uns, Ihnen unsere neue Instagram-Seite „Aufruf der Mütter“ vorzustellen, diesen gemeinsamen Raum, in dem Women Wage Peace und Women of the Sun zusammenarbeiten, wo wir unsere Botschaften verbreiten und die ganze Welt erreichen. Wir hoffen, dass Sie uns auf Instagram folgen und sich unserem Aktivismus anschließen. Klicken Sie auf das Symbol, um uns zu folgen und mit uns in Kontakt zu treten:

Die Arbeit hinter den Kulissen

Der Erfolg der Auslandsreisen unserer Frauen ist zu einem großen Teil das Ergebnis sorgfältiger Vorarbeit in Israel, insbesondere durch den Aufbau von Beziehungen zu Diplomaten, Missionsleitern und die Herstellung von Kontakten im Ausland über die Unterstützergruppen. Auf diese Weise gewinnen wir nicht nur internationale Unterstützung für unseren Ansatz zur Friedensstiftung, sondern knüpfen auch Kontakte, die es uns ermöglichen, unsere Botschaft ins Ausland zu tragen. Kürzlich trafen sich Mitglieder des Teams mit der finnischen Botschafterin, die eine großere Unterstützerin von WWP ist, mit dem Botschafter Lettlands, einem Land, das neu in den UN-Sicherheitsrat gewählt wurde und dessen Amtszeit im Januar 2026 beginnt, sowie mit dem norwegischen Botschafter zu einer gemeinsamen Chanukka- und Weihnachtsfeier.

Kundgebung für den Frieden

Im Rahmen unseres Engagements und unserer Arbeit für eine bessere Zukunft nahmen wir Anfang November an der jährlichen Gedenkfeier zum Mord an dem beliebten Premierminister Yitzhak Rabin teil. Wir zeigten ein Video über die Arbeit von Women Wage Peace auf der Hauptleinwand der Kundgebung, das uns alle zu Tränen rührte. Sehen Sie sich das Video hier an:

Auch wenn alle lebenden Geiseln repatriiert wurden, demonstrieren wir weiter, bis auch die letzte Leiche zurückgebracht wird. Und wir werden so lange auf der Straße präsent sein, wie es notwendig ist.

Spenden an WWP